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Amberland

Gedanken über die Pferdewelt


Freude am Pferd

Ich freue mich täglich riesig über mein eigenes, persönliches Pferd, das ist ein Fuchswallach namens Julian. Oft ist es eine stille Freude. Nämlich bei unserem früh morgendlichen Tanz, alleine in Zweisamkeit. Freude an kleinsten Fortschritten, die sich rasch summieren. Am harmonischen Training im Gelände, wo sich alle Fortschritte wundersam bestätigen.

Wie schön ist es doch, ein Pferd selber aufzubauen. Ihm genügend Zeit zu geben im Aufbau am Boden/an der Longe, um dann nach und nach in einen gemeinsamen Tanz zu kommen. Ganz nach dem Satz: "Der Weg ist das Ziel".


"Longieren verboten"
(Herzlichen Dank für die Bilder an Brigitte Ernst Kölliken/copyright urheberrechtlich geschützt)
Mein Ärger des Jahrhunderts: Auf den meisten Reitanlagen ist das Longieren verboten. Grund: Die Böden nehmen Schaden: sie gehen kaputt. Ja, glaube ich auch - so wie die Pferde da longiert werden. Ein unkontrolliertes Zentrifugieren. Ohne Takt, ohne Losgelassenheit, ohne Stellung, respektive in Aussenstellung, ohne Biegung, respektive total schief und dafür total herunter geknebelt. Eine Misshandlung. Tierquälerei.

Gestellt und gebogen. Schön! Copyright Brigitte Ernst Kölliken.

Oje.Copyright Brigitte Ernst Kölliken.

Hallo Leute! Da nimmt nicht nur der Boden Schaden, sondern vor allem die Pferde gehen kaputt. Und ist das nun ein Grund, das Longieren zu verdammen und zu verbieten? Wenn Ihr mit Pferden arbeiten wollt, dann lernt es bitte! Lernt mal endlich, wie man am Boden und an der Longe arbeitet. Wie man die Körpersprache des Pferdes liest und darauf antwortet. Frech? Faul? Gefährlich? Gibt es nicht. Das sind nur Missverständnisse von dummen, ungebildeten Menschen.

Grauenhaft. Muss das sein? Copyright Brigitte Ernst Kölliken.

Es ist durchaus lernbar. Leider vermitteln die offiziellen Stellen (mein Gott!) immer noch die alten Zöpfe. Ja das ist eine Kritik meinerseits... Doch seit zig Jahren gibt es Ausbilder/innen wie Doris Süess Sintakt, Schöneich-Schüler/innen und viele mehr, die eine Ausbildung anbieten. Der Rest liegt bei Euch allen. Ihr müsst es lernen. Man kann es nicht nur auf einem Silbertablett offerieren und kaufen.

Der Ärger des Jahrtausends
Die modernen Sportdressur-Reiter/innen. In der heutigen Zeit gibt es derart gut gebaute Pferde, früher war das schon anders. Da hat man sein Pferd in langen Jahren muskulär modelliert. Je besser es ausgebildet war, umso hübscher sah es aus. Die modernen Pferde sind schon als Remonten wunderbar anzuschauen. Wenn dann noch ein/e gut gebaute/r Reiter/in darauf sitz, dann sieht das schnell gut aus. Ist aber nicht wirklich gut! Warum?Dem Pferd fehlt die Aufbauzeit. Ebenso fehlen die entsprechenden Aufbau-Übungen, die mit einem Dressurprogramm nichts zu tun haben.
Warum fehlen die Aufbau-Übungen? Weil es Zeit braucht - Zeit ist bekanntlich Geld. Unterdessen ist vor lauter Geld auch das Wissen verloren gegangen. Man meint, wenn man die Grand-Prix-Lektionen übt, dann gelingen sie auch iregendwann. Vergleichen Sie das einmal mit anderen Sport- und Sport-Kunst-Arten wie Eiskunstlauf, Tanz etc.
Auch unsere gut gebauten Reiter/innen haben ein Problem. Sie bringen eine gute sportliche Leistung, indem sie auf diesen Sportpferden mit viel Übersetungen sich irgend hinsetzen und sogar noch Lektionen verlangen können. Dabei klammern sie entsprechend mit den Beinen und ungesund abgekipptem Becken fest, wobei sie sich gleichzeit am Gewicht im Maul mit den Zügeln festhalten. Die meistne sitzen hinter der Senkrechten, mit vorgesteckten Beinen, in die Steigbügel gestemmt und immer auf eine Seite schief.
Kurz: Von Reitkunst keine Spur. Copyright Brigitte Ernst Kölliken.
Für das Pferd auch eine schlimme Situation: es hat keine Chance, die Hilfen zu verstehen, weil praktisch keine korrekten Hilfen kommen. Also muss Reiter/in immer mehr würgen. "Er/sie will heute wieder nicht." Das wichtigste dürfen/durften diese Reiter/in gar nicht lernen und dies ist ja auch sehr schade: Wie man korrekt sitzt und genaue Hilfen gibt. Diejenigen, die Pferde wirklich lieben, spüren dann auch im Bauch, dass etwas nicht stimmt und orientieren sich anders. Die anderen emanzipieren sich nicht und reiten ihr Leben lang Pferde kaputt und sich selbst auch. Wie schade!
Herrje! Geld oder Ethik? Das Wort Tierquälerei? Copyright Brigtite Ernst Kölliken.
Neben Schleifen, Plaketten und Medaillen gibt eine Untergrund-Szene. Jeder kann nämlich dieses korrekte und befriedigende Reiten lernen, wenn er/sie wirklich will. Da gibt es Menschen wie die ehemaligen Neindorff-Schüler/innen z.B. Elke Potuschek, Eberhard Weiss ... Nicht zu vergessen alle Schüler/innen von Richard Hinrichs. Dann Doris Süess Sintakt, die etliche gute Sitzlongen-Trainer/innen ausgebildet hat. Anja Beran bietet viele gute Anregungen. Wenn nun jemand nicht gerade hier aufgeführt ist, bitte nicht böse sein - die Liste ist so lang. Ihr dürft Euch auch melden zum Nachtragen - smile.

Das ist Weltspitze - muss nicht jeder können. Copyright Brigitte Ernst Kölliken.
So ist es gesund für beide in der Freizeit. Copyright Brigitte Ernst Kölliken.
Und so sieht anspruchsvolles Freizeitreiten aus. Nach oben hin bleibt das Ziel offen. Copyright Brigitte Ernst Kölliken.

 


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