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Triggerpunkt-Therapie

Triggerpunkt Muskeltherapie beim Pferd

Mit der Triggerpunkt Muskeltherapie beugt man Störungen im Bewegungsapparat des Pferdes vor. Sie ist auch eine Behandlungsmöglichkeit.

Was ist ein Triggerpunkt?

Sogenannte myofasziale Triggerpunkte sind schmerzende Stellen in einem verhärteten Muskelstrang (auch in einer Faszie = Bindegewebshülle). Die Kontraktionskraft, sowie auch die Dehnfähigkeit des betroffenen Muskels kann eingeschränkt sein! Schmerzen in einem Gelenk, das von einem betroffenen Muskel bewegt wird, sind möglich. Da Muskeln in Gruppen zusammenarbeiten, stört ein Triggerpunkt immer das ganze Muskelpaket und löst Folge-Triggerpunkte aus.

Wie entstehen Triggerpunkte?

Durch akute Muskelüberlastung wie zum Beispiel das Ausrutschen zwischen zwei Sprüngen, welches mit der Hinterhand gerade noch aufgefangen wird. Oder durch Muskelermüdung bei sich ständig wiederholenden Übungen, zum Beispiel einer Traversale zu oft hintereinander. Direkte Verletzungen wie Zerrungen, Prellungen, Schläge können Triggerpunkte auslösen, wie auch unpassende Sättel und ungeschickte Reiter. Nicht zu vergessen die Verkühlung eines Muskels durch Zugluft in der Abkühlphase oder bei den ersten Frostnächten. Auch ein ungepflegetes Gebiss, also kein regelmässiger Besuch des Zahnarztes, kann ein Auslöser sein!

Folgende Anzeichen können (müssen aber nicht) auf Triggerpunkte hinweisen: Das Pferd reagiert überempfindlich im Rückenbereich, beim Putzen, Satteln (auch Gurtenzwang). Bei der Arbeit braucht es ev. eine lange Aufwärmphase, schlägt oft mit Kopf oder Schweif, trägt den Schweif schief, hat Probleme im Genick oder mit der Dehnungshaltung vorwärts-abwärts, tritt einseitig oder beidseitig verkürzt (Tierarzt konsultieren), bevorzugt deutlich eine Hand (Schiefe), galoppiert häufig falsch an oder im Kreuzgalopp usw.

Wie werden Triggerpunkte behandelt?

Beim Menschen werden spezielle Kompessionstechniken angewandt, die sehr schmerzhaft sein können! Diese Techniken sind beim Pferd nur mit viel Erfahrung (und auch so nur bedingt) anwendbar -Pferde reagieren beim Zufügen von Schmerzen negativ und verspannen sich umso mehr. Es sind also Massagetechniken in Kombination mit Akupunkten, Dehnungen und leichten Mobilisationen, ev. auch pulsierenden Magnetfeldern anzuwenden. Neben der "Ursachenforschung" sind aktive Übungen am Boden, an der Longe, an der Hand und im Beritt ein Teil der Therapie. Dazu ist die Kooperation des Besitzers/der Besitzerin resp. Reiters/Reiterin nötig. Und alle Pferdemenschen haben eines gemeinsam: Wir haben nie ausgelernt!

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